Das Master-Studium neigt sich dem Ende und damit stellt sich natürlich jedem Studierenden die Frage: Was folgt dann? Es muss eine lebenswichtige und -verändernde Entscheidung getroffen werden, in welche Richtung sich die eigene Karriere und Zukunft bewegen sollen. Natürlich gibt es Kandidaten, die schon von Beginn des Studiums an wissen, was sie in Zukunft machen möchten. Allerdings hört man im Alltag des Studiums doch häufiger die Aussage: „Ich weiß es noch nicht“. Insbesondere in einem Studiengang, der den Absolvierenden sehr viele Türen öffnet.

Um sich letztendlich „Master of Science“ nennen zu dürfen, ist das Verfassen einer Thesis erforderlich. Viele Studierende nutzen die Gelegenheit, um einen Einblick in das praktische Berufsleben zu ergattern. Es macht doch durchaus Sinn, etwas zu verschriftlichen, was in der Praxis letztendlich sinnvoll und einsetzbar ist, oder nicht?
Damit sollte bereits die Suche nach einem Master-Projekt ebenfalls gut bedacht sein. Wie gut, dass man im Laufe des Studiums einen Dozenten kennen gelernt hat, der Studierende in seinem Unternehmen gerne willkommen heißt.

Behrens Projektmanagement als Dienstleister in der Pharma- und Medizintechnikindustrie bietet die Möglichkeit, in verschiedenen Unternehmen und in verschiedenen Bereichen einen Einblick zu gewinnen. Das Unternehmen hat bereits mehrere Abschlussarbeiten begleitet, wobei die Themen meist an ein reales Projekt bei einem realen Kunden gekoppelt sind. Jackpot!
Damit stand die Entscheidung fest: Voller Vorfreude wartete ich auf den Start meiner Einarbeitung. Die Vorfreude wurde dann jedoch leicht getrübt: Corona, Pandemie, Lockdown. Ob Pharmaunternehmen das Risiko eingehen und sich eine Studentin ins Haus holen?
Da es sich um ein reales Projekt des Kunden handelte, wurde trotz der Situation die Unterstützung von Behrens Projektmanagement benötigt. Damit war die Masterarbeit gesichert!

Beim ersten Treffen mit dem Chef von Behrens Projektmanagement bzw. meinem Betreuer wurde ich herzlichst begrüßt und als Mitglied des Teams willkommen geheißen. Herr Behrens hat mir für die Masterarbeit grob den Ablauf geschildert und beispielhaft erzählt, wie seine bisherigen betreuten Abschlussarbeiten gelaufen sind. Hierbei wurde stets darauf geachtet, zu erwähnen, dass alle Arbeiten mit Note 1 abgeschlossen wurden (No Pressure!). Es gab eine Einführung in das Unternehmen und dessen Dienstleistungen. Bereits hier wurde mir zu Herzen gelegt, dass die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit an oberster Stelle steht. Weiterhin wurden mir natürlich noch die ersten Informationen meines Projekts weitergegeben und ein Termin mit dem Kunden vereinbart. Anschließend gab es noch ein kleines Fotoshooting für die Website, um damit auch ganz offiziell ein Teil des Teams zu sein.

Das Kennenlernen des Kunden erfolgte zunächst virtuell. Nach einer Vorstellrunde erklärten mir meine Ansprechpartner die Problematik und meine damit verbundene Aufgabe.
Im Zuge dessen wurde ein Treffen im Unternehmen vor Ort vereinbart, um ein Bild der aktuellen Situation gewinnen und möglichst viele erforderlichen Informationen erhalten zu können. Mit geballtem Input machte ich mich auf die Suche nach Literatur. Zu der Zeit waren leider alle Bibliotheken aufgrund der Pandemie geschlossen, was die Suche natürlich erschwerte. Damit musste ich mich der Herausforderung stellen und auf die Online-Suche gehen. Zum Glück war es dennoch möglich, Bücher in der Bibliothek zu bestellen und zukommen zu lassen. Natürlich stand mir auch mein Betreuer zur Seite und versorgte mich mit bester Literatur. Mit der ganzen Fachliteratur gewappnet, begann die Recherche über den pharmazeutisch-technischen Hintergrund. Nach einer wochenlangen Aneignung dieses Themas und des Projektmanagements, konnte ich eine Struktur der Arbeit festlegen und mich ENDLICH an das Schreiben setzen.

Währenddessen stand natürlich noch das Kennenlernen des Behrens-Teams aus. Im monatlichen Meeting durfte ich mich den Kolleginnen und Kollegen vorstellen und von meinem Projekt erzählen. Auch hier wurde ich mit offenen Armen empfangen und schnell habe ich auch die große Hilfsbereitschaft untereinander festgestellt. Die lockere und spaßige Atmosphäre untereinander hilft einem Neu-Mitglied sich schnell wohlzufühlen.

Die Zeit der Abschlussarbeit verging wie im Flug. Es war ein ständiger Informations-Austausch zwischen Herrn Behrens und mir. Er war immer Up-to-date und hat die Abschlussarbeit Stück für Stück korrekturgelesen. Für Hilfestellungen und Klärungsbedarf hat er sich immer wieder die Zeit genommen, um das Beste aus der Arbeit herauszuholen. Auch bei den Vorbereitungen für die zugehörige Abschlussprüfung stand er stets für Rat und Tat zur Verfügung. Letztendlich habe ich die aller letzte Prüfung meines Master-Studiums erfolgreich abgeschlossen (natürlich ebenfalls mit Note 1 – Pressure hat sich gelohnt), woraufhin mir als Belohnung der Arbeitsvertrag für die Festanstellung als Projekt- und Qualitätsingenieurin bei der Behrens Projektmanagement GmbH überreicht wurde.