Irgendwann steht jede:r von uns vor der alles entscheidenden Frage: Wo möchte ich arbeiten? Auf der einen Schulter sitzt der, mit äußerst attraktiven Benefits geschmückte Großkonzern. Auf der anderen Schulter sitzt das Start Up, welches mit seinen flachen Hierarchien und familiärem Umgang Interesse erweckt. Aber für wen soll hier nun die Entscheidung fallen? Wer soll von der Schulter geschupst werden und wer darf bleiben? Gibt es hier eine eindeutige Antwort?

Zunächst einmal möchte ich Ihnen die Illusion nehmen. Ich werde Ihnen Ihre Entscheidung für Ihr Dilemma nicht abnehmen. Aber vielleicht gelingt es mir, Ihnen ein paar Impulse zu geben, sodass Sie für sich den richtigen Weg finden.

Der Großkonzern – Wer auf Sicherheit steht, ist hier richtig.
Großkonzerne sind super. Sie bieten sowohl Einsteiger:innen als auch Berufserfahrenen ein sicheres Umfeld, ein sicheres Einkommen, einen gesicherten Arbeitsalltag und im Allgemeinen ganz viel Sicherheit. Sei es die Betriebsrente, die Sicherheit des Arbeitsplatzes oder auch die Arbeitszeiten. Als Einsteiger:in kann hier schnell der Umgang mit Systemen wie SAP oder Office erlernt werden und als Berufserfahrene:r weiß man einfach, worauf man sich einlässt. Sie bieten große, extravagante Firmenevents und wenn Sie Ihren Nachbar:innen von der Firma erzählen, wissen diese mit Sicherheit, wovon Sie reden. Bei Großkonzernen ist es schwierig, schwerwiegende Veränderungen zu bewirken. Meist sind Sie ein kleines Rädchen, was dafür sorgt, dass die Uhr läuft. Ohne Sie läuft das Uhrenwerk nur noch halb so gut, aber es läuft.

Das Start Up – Der Macher:innenclub
Im Start Up ist der Alltag im Gegensatz zum Großkonzern schon etwas anders. Wer hier nach Sicherheit sucht, ist fehl am Platz. Hier ist jede:r alles.  Von der Bürokraft, die eine strategische Unternehmensentscheidung vorbereitet und vorschlägt bis zum/zur Geschäftsführer:in, der/die auch mal schnell durch die Büros wischt. Täglich wechselnde Aufgaben verlangen hohe Flexibilität. Im Start Up kommen die Macher:innen zusammen, welchen es zuwider ist, Tag ein Tag aus die immer gleichen Abläufe und Routinen abzuarbeiten. Die das dynamische Schnellboot dem schwerfälligen Tanker vorziehen. Start Ups bieten hervorragende Einstiegschancen zur Selbstfindung und Verwirklichung von Berufsanfänger:innen. Und auch Berufserfahrene können hier durch ihre profunde Expertise zum/zur Macher:in werden. Sie haben hier weniger Sicherheit und Ihr/e Nachbar:innen werden den Betrieb höchstwahrscheinlich nicht kennen. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an dem Sie die Firma, möglicherweise Ihre Firma, vorstellen. Sie sind das Uhrenwerk, ohne welches die Uhr ihren Sinn verliert.

Was sollen Sie nun also tun?
Es ist wichtig zu erkennen, dass es hier kein Richtig oder Falsch, kein Gut oder Böse gibt. Sie müssen für sich entscheiden, was Sie wollen. Wollen Sie Sicherheit und einen geregelten Arbeitsalltag, weil vielleicht die Kinder Zuhause auf Sie warten oder Sie einfach ein sicherheitsliebender Mensch sind? Wollen Sie etwas Tiefgreifendes bewirken, Bäume ausreißen und die unterschiedlichsten Rollen im Arbeitsalltag einnehmen? Benötigen Sie ein solides, sicheres Einkommen? Wollen Sie das Rädchen oder das Uhrenwerk sein?

Hier bei Behrens haben wir „The Best of Both Worlds“. Wir sind ein mittelständiges Unternehmen, welches sich weiterhin im Wachstum befindet. Durch eigenständiges Arbeiten in flexibler Arbeitszeit und große Nähe zu den unternehmerischen Entscheidungen erhalten unsere Mitarbeitenden die Gelegenheit, die Entwicklung der Firma aktiv mitzugestalten. Darüber hinaus ist Familienfreundlichkeit ein wesentlicher Aspekt unserer Unternehmenspolitik. Wir begreifen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht als Gegensatz, sondern vielmehr als Symbiose. Gleichzeitig müssen Sie auf Benefits wie betriebliche Altersvorsorge nicht verzichten.

Fühlen Sie sich angesprochen? – Dann werfen Sie doch mal einen Blick auf unsere Karriereseite: www.behrens-projektmanagement.de/#karriere