Gesundheit im Fokus – gemeinsam hinschauen, verstehen und handeln

Gesundheit im Fokus – gemeinsam hinschauen, verstehen und handeln

Am 20. März 2026 drehte sich im VILA VITA Marburg alles um ein Thema, das oft selbstverständlich erscheint – und doch so entscheidend ist: Gesundheit.

Den Auftakt machte unsere Geschäftsführerin Leonie Rottenbach – mit einem kurzen Warm-up und einem ehrlichen Blick auf den Status quo im Unternehmen. Gemeinsam wurde analysiert, wo Behrens Projektmanagement GmbH heute in Bezug auf Krankheitsquote und Ausfallzeiten steht. 

Im Anschluss richtete sich der Fokus auf zwei zentrale Fragen: Was belastet uns aktuell im Arbeitsalltag? Und was können wir konkret beeinflussen? Zwischen Deadlines, Abstimmungen und dem eigenen Anspruch entsteht oft ein Druck, den wir im Alltag beinahe als selbstverständlich hinnehmen. Genau hier setzte der Impuls an: Wie viel davon ist eigentlich noch gesund – und wann sollten wir anfangen, genauer hinzuschauen? 

Schnell wurde klar: Gesundheit ist kein Randthema, sondern ein zentraler Bestandteil unseres Arbeitsalltags – und unserer gemeinsamen Verantwortung. 

Zwischen Anspruch und Realität 

Genau an diesem Punkt setzte auch der weitere Austausch an – zwischen Anspruch und Realität. Es wurde deutlich, wie schleichend sich Belastungen im Projektalltag entwickeln können. Deadlines, Verantwortung und kontinuierliche Abstimmungen werden zur Normalität – selbst dann, wenn sie längst über die eigenen Grenzen hinausgehen. 

Ein Begriff blieb dabei besonders präsent: das Arbeiten trotz Krankheit – auch bekannt als Präsentismus. Dieses Verhalten wurde klar eingeordnet, denn Präsentismus sei letztlich schlimmer, als krank zu sein. Wer dauerhaft über die eigenen Grenzen geht, riskiert nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch langfristig die eigene Leistungsfähigkeit. 

Wissen, das bewegt 

Spannende fachliche Einblicke lieferte Alexander Heinze von der BARMER. Seine Vorträge verbanden Theorie mit Praxis – und vor allem mit Bewegung. 

Im Fokus standen typische körperliche Beschwerden im Arbeitsalltag, insbesondere im Bereich Hals, Nacken und Kopf. Deutlich wurde, wie eng Bewegungsmangel, Stress und ergonomische Faktoren zusammenhängen – und sich gegenseitig verstärken. 

Doch es blieb nicht bei der Theorie. Mit einfachen, aber wirkungsvollen Übungen, unter anderem mit Faszienbällen, konnten wir unmittelbar spüren, wie schnell sich Verspannungen lösen und wie gut schon kleine Bewegungsimpulse tun. Gerade im Team entstand dabei eine besondere Dynamik: gemeinsam testen, lachen, lernen. 

Die zentrale Botschaft: Schon kleine, regelmäßige Bewegungseinheiten und bewusst gestaltete Arbeitsplätze können langfristig einen großen Unterschied für das Wohlbefinden machen. 

Bewegung trifft Teamgeist 

Ein besonderes Highlight war der interaktive Escape Room. Hier wurde das Thema Gesundheit auf spielerische Weise erlebbar. 

In Teams galt es, verschiedene Aufgaben zu lösen – Denkaufgaben, Bewegungsimpulse und kleine Herausforderungen, die Zusammenarbeit und Kommunikation erforderten. Schritt für Schritt näherte man sich dem Ziel: den richtigen Code zu knacken und das Schloss zu öffnen. 

Was dabei entstand, war mehr als nur ein Spiel. Es war Teamgeist, Motivation und die Erfahrung, dass Bewegung und Zusammenarbeit ganz selbstverständlich zusammengehören – und auch im Projektalltag eine entscheidende Rolle spielen. 

Gesundheitsförderung, die im Alltag ankommt 

Abgerundet wurde der Tag durch konkrete Einblicke in bestehende Maßnahmen im Unternehmen. Unsere Beauftragte für Gesundheitsmanagement, Lisa Agel, stellte unter anderem eine Krankenzusatzversicherung mit präventivem Fokus sowie weitere gesundheitsorientierte Benefits für Mitarbeitende vor. 

Auch der Sicherheitsbeauftragte Lars Schneider gab praxisnahe Tipps zur ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung – direkt umsetzbar und ohne großen Aufwand. 

Austausch, Atmosphäre und neue Energie 

Neben den inhaltlichen Impulsen blieb ausreichend Raum für den persönlichen Austausch. Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen, neue Perspektiven und gemeinsames Reflektieren prägten die entspannte, offene Atmosphäre des Tages. 

Auch die Verpflegung trug ihren Teil dazu bei: gesund, ausgewogen und bewusst gewählt – ein Detail, das zeigt, wie ganzheitlich das Thema an diesem Tag gedacht wurde. 

Gestärkt in den Alltag 

Am Ende stand kein fertiger Maßnahmenplan – sondern etwas viel Wertvolleres: ein gemeinsames Verständnis, neue Impulse und ein geschärftes Bewusstsein.